Die Riesengebirgs-Saga

Die Romane dieser Reihe bewegen sich im Gebiet des Riesengebirges sowie in Prag zur Zeit der letzten Jahre des alten K.u.K. Österreich, als das Königreich Böhmen in den letzten Zügen lag, bis hinein in die Zwischenkriegszeit nach der Gründung der ersten Tschechischen Republik. Sie beleuchten die Situation der Deutschen in diesem Gebiet, die von Nationalitätenkonflikten beherrschat war, besonders auch die Situation junger Frauen wie Helene aus dem Dorf Mohren, deren Traum es ist, Krankenschwester zu werden, oder auch Victoria aus Prag, die dem verarmten Adel angehört.

auf dem Bild: Hohenelbe, Riesengebirgsstraße / Ansichtskarte von 1928

Das böhmische Riesengebirge in der Zeit um den Ersten Weltkrieg

Ihre Jugendliebe lässt Helene nicht los. Mit Felix ist sie 1904 auf die Schneekoppe gewandert – dann verschwindet er für viele Jahre aus ihren Leben, und der Tscheche Václav hält um ihre Hand an. Soll Helene ihn erhören? Würde sie damit nicht ihren Traum von einer Arbeit als Heilpflegerin aufgeben? Felix und Václav kennen sich von einer entscheidenden Begegnung, die für beide sehr verschieden ausging. Der Krieg stellt jeden von ihnen auf die Probe, gleichzeitig bringt er auch die verborgensten Abgründe ans Licht.

Die Stadt Prag in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg

Zwei Männer sind daran schuld, dass Victorias Leben unaufhaltsam in eine Katastrophe schlittert: ihr Vater, der bekannte Professor von Stetten, und Felix, ihr Mann.

Victoria Weißblatt ist unverschuldet in Not geraten. Sie war immer Papas Liebling, und trotzdem hat er sie verraten und im Stich gelassen. Hat Felix das nicht ebenso getan, ihr Mann, als er in den Krieg zog und dort umkam? Victoria sieht keinen anderen Ausweg, als einen wohlhabenden Mann zu heiraten. Sie erhält einen Antrag und lernt dann einen wunderbaren Tänzer kennen. Gleichzeitig beweist ihre Untermieterin Helene, dass man seine Arbeit sogar lieben kann. Aber dann bricht ein alter Betrug in ihr Leben ein und droht, alle neuen Anfänge zu zerstören.

Im Sommer 1928 wird im Riesengebirgsdorf Mohren Josefines Ehemann beerdigt. Die Leute munkeln, es wäre kein Unfall gewesen. Josefines Freundin Helene fühlt sich schuldig, weil sie ihre Tochter Anna nicht zum nötigen Gehorsam erziehen kann. Auch Anna hat ihren Anteil an der Kette der Ereignisse, die zu diesem Todesfall führen. Dennoch wäre alles nicht passiert, wenn sich nicht ein halbes Jahr zuvor ein Erdbeben in Chile ereignet hätte und kurze Zeit später nahe bei der Mühle eines gewissen Herrn Spindler eine Schneelawine ins Weißwasser-Tal hinabgestürzt wäre …

500 Seiten

im Format 13,5 x 21,5 cm

Softcover

21,00 €

480 Seiten

im Format 13,5 x 21,5 cm

Softcover

21,00 €

noch nicht erschienen

Leserstimmen

Eine Lektüre, die tief berührt und ein Hohelied auf Freiheit, Freundschaft und Loyalität im Kampf gegen Hass, Habgier und Rachedurst singt. Ein Buch, das meine besondere Wertschätzung hat und eine daraus resultierende uneingeschränkte Leseempfehlung verdient.

Diese Lektüre ist zutiefst bewegend, auch weil am Horizont bereits die düsteren Wolken kommender Ereignisse aufziehen, weil das Schicksal seine Schatten voraus zu senden scheint. Und doch ist da auch immer wieder der Sonnenstrahl von Menschlichkeit, Vertrauen und Freundschaft über alle Hindernisse hinweg, der mitunter aufleuchtet, wo er am wenigsten erwartet wird. Eine Geschichte, deren Fortsetzung wir entgegenfiebern, die wir aber vielleicht ein wenig auch fürchten. Ein Buch dem ich meine ganz besondere Leseempfehlung aussprechen möchte.

Einfühlsam zeichnet die Autorin den Weg ihrer Heldin und die gesellschaftlichen Verhältnisse im Riesengebirge unter den Habsburgern. Zugleich laden ihre Beschreibungen der Natur zum Besuch dieser Region ein. Es ist ein authentisches, einfühlsames und spannendes Buch und begründet Neugier auf den zweiten Band!